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Know-how to grow
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‚Know-how to grow‘ bedeutet für uns, dass wir nicht nur Bäume aufschulen und liefern, sondern weiter denken und blicken. Mit einem Team gut ausgebildeter und fachkundiger Mitarbeiter beraten wir Sie gern über die Artenauswahl und denken auch bei der Pflanzenentwicklung mit, um Ihr Grünprojekt zu einem Erfolg zu machen. Unsere bepflanzungsberater Mehr über unser know-how to grow
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Pflanzlochvorbereitung und Bodenverbesserung

Pflanzlochvorbereitung und Bodenverbesserung

Graben eines Pflanzlochs

Graben eines Pflanzlochs

Ein ausreichend großes Pflanzloch muss mindestens anderthalb Mal so breit sein wie der Wurzelballen und fünf bis 10 Zentimeter flacher als der Wurzelballen. Ein Pflanzloch muss sorgfältig gegraben werden. Meistens wird dabei maschinell vorgegangen. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die Wände des Pflanzlochs nicht zu glatt geraten. Vor allem bei einem nassen Boden und bei ton- oder lehmhaltigen Böden werden die Wände schnell zu dicht, so dass die neuen Wurzeln nicht durchdringen können. In diesem Fall müssen die Wände des Pflanzlochs gelockert werden. Wird das Pflanzloch mit einem Kran ausgehoben, sollte eine so genannte Zahnschaufel verwendet werden, um ein ‚Dichtschmieren‘ zu verhindern. Der Boden des Pflanzlochs muss gut durchstochen werden, um eine tiefere Bewurzelung zu ermöglichen und das kapillare Aufsteigen des Grundwassers zu fördern. Anschließend muss die durchstochene Schicht wieder angedrückt werden, um ein zu starkes Nachsacken des Bodens – und damit auch des Baums – zu verhindern. Achten Sie darauf, dass niemals durch den höchsten Grundwasserstand gestochen wird. Bleiben Sie mindestens 15 Zentimeter darüber.

Durchwurzelbarer Platz

Der Platz, den der Baum im Pflanzloch erhält, ist nicht der endgültige Platz, den das Wurzelwerk einnehmen wird. Der letztendliche durchwurzelbare Platz ist natürlich viel größer. Diese Tatsache muss schon beim Bepflanzungsplan berücksichtigt werden. Der erforderliche Platz kann grob mit folgender Faustregel berechnet werden: Durchwurzelbarer Platz = 0,75 bis 1 m³ pro Quadratmeter Kronenfläche. Die Kronenfläche eines Baums der ersten Größe wächst rund einen Quadratmeter pro Jahr. Deshalb ist jedes Jahr ein zusätzlicher m³ Mutterboden oder Baumerde für das Wurzelwachstum erforderlich. Beim Einrichten des Wachstumsplatzes muss deshalb auch unbedingt die Lebensdauer des Baumes berücksichtigt werden. Eine Rosskastanie z.B. kann auf ihrem Wachstumsplatz 80 Jahre alt werden. Deshalb muss dieser Baum 80 m³ an durchwurzelbarem Platz zur Verfügung haben. Eine Zierkirsche der dritten Größe wird nur 30 Jahre alt, hat deshalb keine so große Kronenfläche und benötigt somit einen durchwurzelbaren Platz von nur 15 m³.

„Investieren Sie in einen guten Standplatz. Lieber einen kleineren Baum in ein gutes Pflanzloch setzen als einen größeren, teureren Baum auf Kosten des Budgets für die Pflanzlochvorbereitung.“

„Investieren Sie in einen guten Standplatz. Lieber einen kleineren Baum in ein gutes Pflanzloch setzen als einen größeren, teureren Baum auf Kosten des Budgets für die Pflanzlochvorbereitung.“

Bodenverbesserung

Städtische Gebiete besitzen häufig nicht den besten Boden für die Pflanzung von Bäumen. Dabei handelt es sich um Boden, der durch Bauarbeiten sehr hart geworden ist oder Boden, der durch das Aufschütten mit (Straßen-)Sand nur noch wenige Nährstoffe enthält. In Abhängigkeit von dem vor Ort vorhandenen Boden und der Funktion des Gebiets gibt es verschiedene Arten, um den Boden zu verbessern:

Ein sehr harter Boden
In einigen Fällen ist der Boden rund um ein Pflanzloch sehr hart, weil er durch Druck zusammengepresst wurde. Eine Mischung aus verschiedenen Bodensorten kann diesen Effekt noch verstärken. Die Wurzeln eines Baums können nicht in einen zu harten Boden eindringen, da sich dort kein Sauerstoff befindet. Es entsteht ein ‚Blumentopfeffekt’, die Wurzeln können nur im Pflanzloch selbst Sauerstoff und Nährstoffe finden. Das kann auch noch Jahre nach dem Pflanzen für enttäuschende Ergebnisse und sogar zum Absterben eines Baums führen. Wenn sich beim Pflanzen herausstellt, dass der Boden am Pflanzort und in der Umgebung sehr hart ist, muss der Boden mit einem Bagger o.a. umgegraben und dadurch gelockert werden.

Standortverbesserung mit Spezialsubstrat oder Baumgranulat
Diese Art der Standortverbesserung wird häufig bei Bäumen verwendet, die in sehr harter Erde stehen, da das Spezialsubstrat auch ein gutes Fundament für die Pflasterung darstellt. Spezialsubstrat besteht aus Sand, der mit organischem Material vermischt wurde. Es ist kein optimales Wachstumsmedium, sondern ein Kompromissgemisch, das die Anforderungen, die ein Baum an den Boden stellt, mit den bautechnischen Anforderungen hinsichtlich der Bodensenkung kombiniert. Das Spezialsubstrat kann unter Fahrrad- und Fußwegen verwendet werden. An Stellen, an denen der Boden noch härter ist – z.B. Parkplätze und innerstädtische Straßen – ist Baumgranulat besser geeignet. Dieses Material besteht aus vulkanischer Lava, besitzt einen ausreichenden Nährwert für den Baum und kann die Belastung durch den Autoverkehr vertragen. Bei der Verwendung von Spezialsubstrat und Baumgranulat muss aber berücksichtigt werden, dass die Menge mindestens anderthalb Mal so groß sein muss wie der berechnete durchwurzelbare Platz im Mutterboden.

Verbesserung mit Humuskompost auf Pilzbasis
Bäume finden in Wäldern optimale Wachstumsbedingungen. Der Waldboden enthält eine große Menge Humus und ein komplexes Bodenleben, zu dem viele Mikroorganismen wie Pilze gehören. Durch eine Bodenverbesserung mit Humuskompost auf Pilzbasis wird ein bestmöglicher Standort für Bäume geschaffen und die biologische Bodenaktivität angeregt, die schließlich dafür sorgt, dass dem Baum Nährstoffe zur Verfügung stehen. Humuskompost kann bis maximal 10 Prozent mit kargem Mutterboden vermischt werden, um ein gutes Wachstumsmedium zu erzeugen.

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