Neben sommergrünen und wintergrünen Laubbäumen gibt es auch Laubbäume, die ihr Laub den ganzen Winter über behalten. Es hängt dann braun an der Pflanze. Ein bekanntes Beispiel ist natürlich die Buche (Fagus sylvatica), bei der dieses Phänomen im Winter wunderschöne braune Hecken entstehen lässt. Weitere Arten, die ihr Laub behalten – häufig nur bei ausgewachsenen Bäumen in den niedriger gelegenen Pflanzenteilen, also in der Jugendphase – sind die Hopfenbuche (Ostrya carpinifolia), der Silber-Ahorn (Acer saccharinum) und der Eingriffelige Weißdorn (Crataegus monogyna). Dieses Phänomen beobachten wir vor allem in den jugendlichen Pflanzenteilen. Solange wir die Buchenhecke weiterhin schneiden, bleibt die Pflanze in der Jugendphase und behält ihr Laub. Eine häufig genannte Erklärung dafür ist, dass Pflanzen mit braunen Blättern im Winter für große Pflanzenfresser in kalten Perioden weniger attraktiv sind. Die Pflanze behält das braune Laub übrigens nicht ihr ganzes Leben lang. Kurz bevor der Baum im Frühjahr neues Laub entwickelt, wirft er sein braunes Winterlaub schließlich ab. Kurz gesagt: Mit laubhaltenden Bäumen lässt sich ein ähnlicher Effekt erzielen wie mit wintergrünen Bäumen. Lesen Sie mehr über Blätter und wintergrüne Bäume in diesem Blogartikel.