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Tipps für die richtige Wassermenge

Tipps für die richtige Wassermenge

- Als Faustregel verwenden wir etwa 30 Liter Wasser pro Zentimeter Stammumfang pro Woche für einen einstämmigen Baum.
- Hat ein Baum einen Stammumfang von 20 cm, gemessen in 1 Meter Höhe, beträgt die Menge 20 × 30 Liter = 600 Liter pro Woche.
- Auf Wochenbasis anwenden: dreimal pro Woche gießen, mit jeweils zwei Tagen ohne Wassergabe dazwischen.
- In der oben genannten Situation geben Sie dreimal pro Woche 200 Liter Wasser.
- Einen großen Einfluss auf die zu gebende Wassermenge haben die Tiefe des Grundwasserstands und die Niederschlagsmenge.

Die richtige Wassermenge

Die richtige Wassermenge

Die Wassermenge, die pro Gießgang gegeben wird, hängt vom Standort und einer Reihe zusätzlicher Faktoren ab. Bodenart, Sonne, Schatten, Wind und befestigte Flächen haben großen Einfluss darauf, wie viel Feuchtigkeit verdunstet und daher ergänzt werden muss. Zu berücksichtigen sind unter anderem die Dauer der Trockenheit, die Durchschnittstemperatur und die Bodenart. Auch die Größe des Baumes, das Kronenvolumen und die Bewässerungsmethode spielen eine Rolle. Als Faustregel verwenden wir etwa 30 Liter Wasser pro Zentimeter Stammumfang pro Woche. Pro Gießgang geht es im Wesentlichen darum, dass das Wasser die Wurzeln erreicht und der Baum ausreichend Zeit hat, die Feuchtigkeit aufzunehmen. Wichtig ist außerdem, dass das Wasser nicht vom Wurzelballen abfließt, sondern wirklich rund um den Ballen bleibt, damit es in den Boden einsickern kann. Ein kleiner Erdwall rund um den Baum oder ein Kunststoff-Gießrand sind hierfür notwendig. Durch die Wassergabe kühlt der Wurzelballen auch ab, wodurch die Wurzelbildung zum Stillstand kommen kann. Dies vermeiden wir, indem nicht täglich, sondern zum Beispiel einmal alle 5 bis 7 Tage gegossen wird. Solange der Boden leicht feucht bleibt, kann er Feuchtigkeit leichter wieder aufnehmen. Ist der Boden einmal ausgetrocknet, dauert es sehr lange, bis die wasseraufnehmende Fähigkeit des Bodens zurückkehrt. Berücksichtigen Sie dies, indem Sie lieber einmal pro Woche eine größere Wassergabe durchführen als mehrmals pro Woche kleine Mengen zu geben.

In der Regel werden die folgenden Mengen pro Baum und Gießgang empfohlen.

16–20 cm Umfang: 100–125 Liter
20–30 cm Umfang: 125–150 Liter
30–50 cm Umfang: 150–250 Liter
50–70 cm Umfang: 250–500 Liter
70–100 cm Umfang: 500–750 Liter

Der Feuchtigkeitsgehalt des Bodens

Der Feuchtigkeitsgehalt des Bodens

Ein einfacher Test, um festzustellen, ob Wasserbedarf besteht, ist die Kontrolle des Feuchtigkeitszustands des Bodens. Nehmen Sie in etwa 15 cm Tiefe eine Bodenprobe aus dem Wurzelballen in die Hand. Wenn sich der Boden sehr trocken anfühlt und in trockene Teile zerfällt, muss gewässert werden. Hält die Trockenheit an und bleibt eine Wassergabe aus, beginnen sich die Blattränder zu kräuseln und es entstehen gelb-braune Blattränder. Lässt sich der Boden zu einer Kugel zusammendrücken, hat er den richtigen Feuchtigkeitsgehalt. Wenn beim Zusammendrücken Wasser aus dem Boden austritt, ist der Boden zu nass und es besteht die Gefahr von Austrocknung durch Wurzelfäule. Hält dieser Zustand an, zeigt sich dies durch eine Gelbfärbung der Blätter. Die Symptome zu nasser Bäume ähneln stark denen zu trockener Bäume. Der Unterschied liegt jedoch im Verlauf: Bei Austrocknung vertrocknen die Blätter vom Rand der Krone nach innen. Bei einem zu nassen Boden beginnt das Schadbild hingegen im Inneren der Krone und breitet sich nach außen in Richtung Kronenrand aus. Bäume in befestigten Flächen haben einen höheren Bedarf an zusätzlichen Wassergaben als Bäume unter natürlicheren Bedingungen, zum Beispiel in einem Pflanzbeet. Dies kann auch nach drei Vegetationsperioden noch der Fall sein. Berücksichtigen Sie dies während der Nachsorge.

Abweichende Wassergaben

Abweichende Wassergaben

Bei einigen Baumarten ist es sinnvoll, besonders auf die richtige Wassergabe zu achten. Ein Beispiel ist eine frisch gepflanzte Taxushecke im Frühjahr: Die Pflanzen haben einen relativ kleinen Wurzelballen und viel Blattmasse. Dadurch verdunsten sie viel Feuchtigkeit und haben es während einer trockenen Periode im Frühjahr besonders schwer, vor allem bei trockenem Wind. Austrocknung droht dann schnell. In jedem Fall ist es ratsam, wintergrüne Arten in den ersten Monaten nach der Pflanzung zusätzlich zu bewässern. Während einer Trockenperiode kann es bei Nadelgehölzen empfehlenswert sein, gegen Abend Wasser über die Kronen zu sprühen, damit die Verdunstung über die Nadeln begrenzt wird.

Bewasserungstabelle

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